Katalonien-Rundfahrt 2019

(ESP/2.UWT) - Siegerliste Katalonien-Rundfahrt

Et. Startort          Zielort                   km   Etappensieger       Leader
1. Calella Calella 164 Thomas de Gendt Thomas de Gendt
2. Mataró Sant Feliu de Guíxols 167 Michael Matthews Thomas de Gendt
3. Sant Feliu d. G. Vallter 2000 (Setcases) 179 Adam Yates Thomas de Gendt
4. Llanars La Molina (Alp) 150 Miguel Angel Lopez Miguel Angel Lopez
5. Puigcerdà Sant Cugat 188 Max Schachmann Miguel Angel Lopez
6. Valls Vilasece 169 Michael Matthews Miguel Angel Lopez
7. Barcelona Barcelona 143 Davide Formolo Miguel Angel Lopez

Lopez entscheidet Vierkampf für sich

Miguel Angel Lopez (Astana) holte den Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt 2019. Der 25-jährige Kolumbianer gewann mit 14 Sekunden vor Adam Yates (Mitchelton) und 17 vor Egan Bernal (Sky). Den Vierkampf um den Gesamtsieg, der bis zum letzten Kilometer heiß ausgefochten wurde, komplettierte Nairo Quintana (Movistar) mit 25 Sekunden Rückstand auf Lopez.

Im Etappenplan der 7-tägigen Katalonien-Rundfahrt 2019 standen 2 Bergankünfte: auf der 3. Etappe in Vallter 2000 und auf der 4. Etappe in La Molina. Mitentscheidend in der Gesamtwertung konnten auch Bonussekunden werden: 10, 6 und 4 für die Top-3 im Ziel und 3, 2, 1 bei Zwischensprints. Fast kam es am Ende zum Umsturz auf der letzten Etappe in Barcelona am Montjuïc ...

Die 1. Etappe der Katalonien-Rundfahrt 2019 vollendete Thomas de Gendt (Lotto) aus der Spitzengruppe des Tages heraus 2:42 Minuten vor dem Hauptfeld! Maximilian Schachmann (Bora) holte in der Schlussphase mit viel Aufwand 4 Sekunden auf das Feld heraus und belegte so den 2. Platz. Auf den 3. Platz sprintete Grega Bole (Bahrain) vor Michael Matthews (Sunweb).

Im Massensprint der 2. Etappe war Michael Matthews auf steigender Zielgeraden erfolgreich vor Alejandro Valverde (Movistar) und Daryl Impey (Mitchelton). Chris Froome (Sky) verlor durch einen Sturz eine Viertelstunde.

5 Fahrer machten die 3. Etappe im Bergsprint unter sich aus. Adam Yates gewann vor Egan Bernal, Dan Martin (UAE), Nairo Quintana und Miguel Angel Lopez. Bernal hatte gut 5 Kilometer vor Schluss attackiert, und prompt war nur Quintana mitgezogen. Die beiden Kolumbianer harmonierten nicht, so dass Yates, Martin und Lopez wieder aufschließen konnten. Den 6. Platz belegte Steven Kruijswijk (Jumbo) mit einer halben Minute Rückstand. Thomas de Gendt fiel 8 Kilometer vorm Ziel zurück, behielt aber noch einmal mit 23 Sekunden Gesamtführung.

Auf der 4. Etappe attackierte Miguel Angel Lopez bei der nächsten Bergankunft schon 9 Kilometer vor dem Ziel, und dann noch einmal gut 2 Kilometer später. Nach Lopez' erstem Versuch kamen zunächst Bernal, Quintana und Yates zu ihm zurück. Dann aber fuhr Lopez vor zu den letzten verbliebenen frühen Ausreißern Soler (Movistar) und Mühlberger (Bora) – und hängte diese auf dem Schlusskilometer ab. Mühlberger belegte den 2. Platz vor Soler, Bernal und Yates. Diese 4 Fahrer wurden mit 16 Sekunden hinter Lopez und 3 vor Quintana und Kruijswijk gewertet . Daniel Martin erreichte auf dem 7. Platz mit 32 Sekunden Rückstand das Ziel.

Maximilian Schachmann brannte schon die Tage zuvor auf einen Tagessieg, den er dann auf der 5. Etappe bekam. 11 Kilometer vorm Ziel schüttelte er 3 Mitausreißer ab und wehrte sich erfolgreich gegen das Peloton. Dieses führte mit 13 Sekunden Rückstand Matthews ins Ziel für den 2. Platz, gefolgt von Ryan Gibbons (Dimension Data).

Die 6. Etappe gewann Matthews im Massensprint vorm aufkommenden Phil Bauhaus (Bahrain), den Matthews hauchdünn bezwang. Den 3. Platz belegte Impey.

Auf der 7. Etappe mit hatten Lopez und sein Team auf dem Montjuïc-Rundkurs noch einmal alle Hände voll zu tun, die Spitzenposition in der Gesamtwertung zu verteidigen. Insbesondere eine Attacke der Yates-Zwillinge katapultierte Adam Yates virtuell zum Gesamtsieg. Vorher hatte es schon Quintana versucht. Kurz vor der Einholung von Yates' viel versprechender Attacke fühlte auch noch Bernal dem Gesamtführenden auf den Zahn. Letztlich blieb es unter den Top-4 bei den Abständen von vor der Etappe. Den Tagessieg holte nach längerem Solo Davide Formolo (Bora). Für die Plätze 2 und 3 verabschiedeten sich kurz vor Schluss Enric Mas (Deceuninck) und Schachmann aus der Gruppe um Lopez.

Mo 25. bis So 31. März
Endklassement Volta Cicilista a Catalunya 2019
1. Miguel Angel Lopez (COL) - Astana 29:14:17
2. Adam Yates (GBR) - Mitchelton-Scott +0:14
3. Egan Bernal (COL) - Sky +0:17
4. Nairo Quintana (COL) - Movistar +0:25
5. Steven Kruijswijk (NED) - Jumbo-Visma +0:56
6. Michael Woods (CAN) - EF Education First +1:42
7. Rafal Majka (POL) - Bora-Hansgrohe +2:27
8. Guillaume Martin (FRA) - Wanty-Gobert +2:41
9. Enric Mas (ESP) - Deceuninck-Quick Step +2:49
10. Alejandro Valverde (ESP) - Movistar +3:02
11. Thibaut Pinot (FRA) - Groupama-FDJ +3:02
12. Maximil. Schachmann (GER) - Bora-Hansgrohe +3:15
13. Simon Yates (GBR) - Mitchelton-Scott +4:15
14. Hermann Pernsteiner (AUT) - Bahrain-Merida +5:42
15. Odd Christian Eiking (NOR) - Wanty-Groupe Gobert +7:07
16. Darwin Atapuma (COL) - Cofidis +7:51
17. Ilnur Sakarin (RUS) - Katusha-Alpecin +8:38
18. Luis Angel Mate (ESP) - Cofidis +8:53
19. Damiano Caruso (ITA) - Bahrain-Merida +10:05
20. Davide Formolo (ITA) - Bora-Hansgrohe +10:40
...
23. Daniel Martin (IRL) - UAE-Emirates +12:12

Bei den Wildcards schöpften die Veranstalter erneut – und für Etappenrennen eher ungewöhnlich – das Potenzial von 7 zusätzlichen Einladungen voll aus. Mit von der Partie sind Arkéa, Burgos, Caja Rural, Cofidis, Euskadi, Roompot und Wanty. Die 18 WorldTour-Teams sind sowieso bei der Katalonien-Rundfahrt 2019 am Start.

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