Eschborn-Frankfurt 2019

(GER/1.WT-17) - Siegerliste Eschborn-Frankfurt

Ackermann im Massensprint vor Degenkolb

Pascal Ackermann (Bora) gewann Eschborn-Frankfurt 2019 im Massensprint. Im Trikot des Deutschen Meisters setzte sich der 25-jährige vor seinem Landsmann John Degenkolb (Trek) durch. Den 3. Platz belegte Alexander Kristoff (UAE), der das Rennen bei den letzten 4 Austragungen gewonnen hatte. Diese Serie des Norwegers riss nun.

Ackermann schlüpfte im Zielsprint robust an der rechten Bande erst an Kristoff und dann an Davide Cimolai (Israel Academy) vorbei. Cimolai hatte sich zuvor an Kristoff vorbei an die 1. Position gesetzt. Degenkolb zog an Cimolai vorbei zur Straßenmitte, hatte aber um eine halbe Radlänge das Nachsehen gegenüber Ackermann. In Degenkolbs Sog ging Kristoff noch vorbei an Cimolai.

Entschärfung der Strecke, ereignisarmes Rennen

Feldberg, 2-mal Ruppertshainer Berg und 4-mal Mammolshainer Berg, davon einmal mit anschließender Billtalhöhe – das waren die Anstiege von Eschborn-Frankfurt 2019. Die letzte Durchfahrt durch Mammolshain erfolgte 41,5 Kilometer vorm Ziel. Insgesamt war das Rennen nur noch 187,5 Kilometer lang. Die in diesem Jahr 2-einhalb Zielrunden wurden mal wieder verändert, mit Abschnitten am Main entlang. Die Ziellinie lag aber wieder an der Alten Oper.

Eine Entscheidung im Massensprint stand zu keinem Zeitpunkt während der Taunusrunden in Zweifel. In einem ereignisarmen Rennen fuhren Jewgeni Schalunow (Gazprom) und Dimitri Peyskens (Wallonie) fast die gesamte Strecke in Front liegend, zunächst in der frühen 7-köpfigen Spitzengruppe. Im weiteren Verlauf wurden deren einstige 5 Fluchtgefährten gegen Bidard (AG2R), Ballerini (Astana), Soupe (Cofidis), Sbaragli (Dimension Data) und allen voran Matej Mohoric (Bahrain) ausgetauscht.

Mohoric war der Motor der wiederum 7-köpfigen Spitzengruppe, aus der bis zu deren Einholung 4 Kilometer vorm Ziel noch Mohoric, Bidard, Ballerini, Schalunow und Peyskens übrig geblieben waren. Aus dem Hauptfeld gab es im Taunus keine weiteren nennenswerten Attacken. Ein Versuch von Nils Politt (Katusha), mit Ledanois (Arkéa) am Rad, wurde sogleich zurückgeholt. Die Sprinterteams, insbesondere das von Ackermann, organisierten den unausweichlichen Massensprint. Dort musste Ackermann beinharten Einsatz riskieren, um sich aus seiner eingebauten Situation zu befreien.

Mi 1. Mai 2019
Ergebnis der 58. Auflage Eschborn-Frankfurt (187,5km)
1. Pascal Ackermann (GER) - Bora-Hansgrohe 4:23:36
2. John Degenkolb (GER) - Sunweb
3. Alexander Kristoff (NOR) - UAE-Emirates
4. Davide Cimolai (ITA) - Israel Academy
5. Hugo Hofstetter (FRA) - Cofidis
6. Baptiste Planckert (BEL) - Wallonie-Bruxelles
7. Davide Gabburo (ITA) - Neri Sottoli
8. Lawrence Naesen (BEL) - Lotto-Soudal
9. Marco Haller (AUT) - Katusha-Alpecin
10. Grega Bole (SLO) - Bahrain-Merida
11. Matej Mohoric (SLO) - Bahrain-Merida
12. Simone Velasco (ITA) - Neri Sottoli
13. Josef Cerny (CZE) - CCC
14. Edvald Boasson Hagen (NOR) - Dimension Data
15. Kévin Ledanois (FRA) - Arkéa-Samsic
16. Oliver Naesen (BEL) - AG2R La Mondiale
17. Quentin Jauregui (FRA) - AG2R La Mondiale
18. Magnus Cort (DEN) - Astana
19. Sergej Schilow (RUS) - Gazprom-RusVelo
20. Joris Nieuwenhuis (NED) - Sunweb
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