Vuelta a España 2019 - Strecke

Übersicht - Etappenplan - Vuelta-Siegerliste

Abstecher nach Andorra und Frankreich

Laut Streckenpräsentation teilt sich die Spanien-Rundfahrt 2019 auf in 6 Flachetappen, 6 Bergetappen, 6 hüglige Etappen (davon 2 mit Bergaufziel) sowie je ein Teamzeitfahren (zum Auftakt über 18 Kilometer in Torrevieja) und ein Einzelzeitfahren (über 36 Kilometer in Südfrankreich). Im Streckenplan vertreten ist wieder eine sehr kurze Bergetappe in Andorra. Die weiteren großen Bergankünfte sind vorgesehen am Observatorio de Javalambre, in Mas de Costa, in Los Machucos, am Santuario del Acebo und am Alto de la Cubilla.

Die Vuelta a España 2019 beginnt in Torrevieja an der Costa Blanca (Provinz Alicante in der Region Valencia). Dies gab der Vuelta-Veranstalter schon gut einen Monat vor der offiziellen Streckenpräsentation bekannt, die diesmal schon am 19. Dezember des Vorjahres stattfand. Die Vuelta 2019 selbst läuft dann vom 24. August bis 15. September.

Auftakt an der Costa Blanca

Den Beginn der Vuelta 2019 markiert ein flaches Teamzeitfahren über 18 Kilometer, womit diese Disziplin nach einem Jahr Pause in den Vuelta-Etappenplan zurückkehrt. Die Zeitabstände werden aufgrund der kurzen Distanz nicht zu schmerzhaft ausfallen. Für die nächsten beiden Etappen verbleibt man an der Costa Blanca für 2 wellige Etappen, von denen wenigstens die spätere eine Chance darstellen könnte – die erste von maximal 9, realistischerweise aber eher um die 6.

Die nächsten 4 Etappen spielen sich in der nördlichen Hälfte der Region Valencia sowie teilweise im Süden Aragoniens ab. Sind auf der 4. Etappe zunächst noch die Sprinter an der Reihe, stehen danach die ersten 3 Bergaufziele im Programm. Die 5. und 6. Etappe sind als Mittelgebirgsetappen eingestuft, wobei die Javalambre-Ankunft der 5. Etappe schon ernsteren Charakter hat. Gar nicht so hoch, dafür umso steiler wird es auf der 7. Etappe nach Mas de Costa.

Wieder kurz-knackige Bergetappe in Andorra

Vor der intensiven Andorra-Etappe ist noch ein welliges Teilstück in Katalonien eingebaut – Massensprint nicht ganz ausgeschlossen. Der Tag in Andorra läuft dann über nur 96,6 Rennkilometer, schließt aber die schwierigen Anstiegen Coll d'Ordino, Coll de la Galina und schließlich Cortals d'Encamp ein. Für weitere Würze in Andorra soll ein unbefestigter Abschnitt über 4 Kilometer sorgen. Nach der kurzen Königsetappe schließt sich ein Transfer in die Region des südfranzösischen Pau und der erste Ruhetag an.

Mit aufgeladenen Batterien geht es weiter ins einzige Einzelzeitfahren, das über 36,1 Kilometer flach von Jurançon nach Pau führt. Auch die folgende 11. Etappe verläuft noch über weite Strecken durch Frankreich, endet dann aber kurz nach Grenzübertritt in Urdax-Dantxarinea im baskischen Teil der spanischen Region Navarra: wellig, vielleicht für Sprinter. Nichts mehr für Sprinter ist die hüglige 13. Etappe durchs Baskenland nach Bilbao.

Mögliche Vorentscheidung im Kantabrischen Gebirge

Es folgen Etappen mit 3 Bergankünften im Kantabrischen Gebirge, nur unterbrochen von einer Flachetappe. Vor den Bergankünften Los Machucos, El Acebo und La Cubilla stehen schon weitere schwierige Anstiege im Profil, so dass die Fahrer schon zermürbt zum jeweils letzten Berg des Tages kommen. Da die topografischen Anforderungen in der letzten Woche etwas abnehmen, könnte hier bereits die Vorentscheidung in der Gesamtwertung fallen.

Für die Schlusswoche erfolgt ein Transfer nach Zentralspanien. Die restlichen Etappen der Vuelta 2019 verlaufen westlich von Madrid. Einschließlich der letzten Etappen in Madrid wechseln sich nun 3 Flachetappen und 2 Bergetappen ab. Die 18. Etappe nach Becerril de la Sierra beinhaltet zwar 4 große Berge, endet aber im Tal. Sofern noch nicht gefallen, gibt es die Entscheidung in der Gesamtwertung auf der 20. Etappe mit Bergaufziel am Alto de Gredos – bei weitem nicht der schwierigsten Bergankunft der Vuelta 2019. Allerdings gibt es schon im Vorlauf einige Anstiege, die vielleicht doch noch einmal einen späten Umschwung einleiten könnten.

Relativ ausgewogen für eine Vuelta

Für Vuelta-Verhältnisse ist der Streckenverlauf erstaunlich ausgewogen. Zwar zählt man wieder 8 Bergaufziele, doch handelt es sich diesmal dabei nicht um supersteile Rampen nach ansonsten eher flachen Etappen. Es gibt auch moderatere Hügelankünfte, Bergetappen mit Ziel im Tal, wellige Etappen mit ungewissem Ausgang und durchaus einige Chancen für Sprinter. Freilich könnte es nach den 2 schwierigen ersten Wochen eine etwas fade Schlusswoche geben, muss es aber nicht! Ausgespart wird diesmal – sieht man von den ersten 3 Etappen ab – der Süden Spaniens.

► Etappenplan der Vuelta a España 2019

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