Die Tour de France am Elsässer Belchen
Der Elsässer Belchen (französisch: Ballon d'Alsace) ist ein 1.247 hoher Berg im Süden der Vogesen, an der Grenze der beiden französischen Regionen Grand Est und Bourgone-Franche-Comté. Bei der 3. Tour de France im Jahr 1905 fand die erste Bergetappe der grande boucle statt. Sie beinhaltete den Elsässer Belchen, der somit der erste Berg im Rahmen einer Tour de France war.
Bis 1937 war der Ballon d'Alsace häufig im Etappenplan der Tour de France vertreten, nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr ganz so oft. Denn das Berggeschehen fokussierte sich zunehmen auf Alpen und Pyrenäen, und die Vogesen waren nicht mehr länger ein Fixpunkt der Tour-Strecke. Die 4 Gastspiele zwischen 1967 und 1979 waren dann allerdings gleichzeitig Bergankünfte, womit der Elsässer Belchen zum Zielort wurde.
1979 Pierre-Raymond Villemiane (FRA)
1972 Bernard Thévenet (FRA)
1969 Eddy Merckx (FRA)
1967 Lucien Aimar (FRA)
Auch das rund 30 Kilometer südliche gelegene Belfort fand im Namen des Ankunftsort Erwähnung.
Weitere Überquerungen nach dem Zweiten Weltkrieg und ohne Zielankunft:
2006 .
2006 .
2023 Giulio Ciccone (ITA)
2019 Tim Wellens (BEL)
2005 Michael Rasmussen (DEN)
1997 Didier Rous (FRA)
1982 Bernard Vallet (FRA)
1961 Jef Planckaert (BEL)
1952 Raphaël Géminani (FRA)
Die Passstraße (Col du Ballon d'Alsace) führt bis auf 1.173 Meter. Die meistens genutzte Nord-Anfahrt aus Saint-Maurice-sur-Moselle kommend ist 8,9 Kilometer lang und um Schnitt 6,9 % steil. Es existiert außerdem noch eine Ost-Route aus Sewen kommend und vorbei am Lac d'Alfeld sowie eine Süd-Route, die häufig als Abfahrt genutzt wird, insbesondere bei Zielankunft in Belfort.



