Katalonien-Rundfahrt 2026

(ESP/2.UWT) - Siegerliste Katalonien-Rundfahrt

 

Et. Startort           Zielort                 km   Etappensieger     Leader
 1. Sant Feliu de G.   Sant Feliu de Guixols  173   Dorian Godon      Dorian Godon
 2. Figueres           Banyoles               167   Magnus Cort       Dorian Godon
 3. Costa Daurada      Costa Daurada          159   Dorian Godon      Dorian Godon
 4. Mataró             Camprodón              151   Ethan Vernon      Dorian Godon
 5. La Seu d'Urgell    La Molina/Coll de Pal  155   Jonas Vingegaard  Jonas Vingegaard
 6. Berga              Queralt                158   Jonas Vingegaard  Jonas Vingegaard
 7. Barcelona          Barcelona               95   Brady Gilmore     Jonas Vingegaard

 

Genügeng Berge für Vingegaard übrig

Jonas Vingegaard (Visma) gewann überlegen die 7-tägige Katalonien-Rundfahrt 2026. Da machte es auch nichts, dass die erste von 3 Bergankünften wegen Sturms gestrichen wurde. Der Däne gewann einfach die beiden anderen. Um die Podestplätze über eine Minute hinter Vingegaard war es deutlich enger. Den 2. Platz belegte am Ende Lenny Martinez (Bahrain) 8 Sekunden vor Florian Lipowitz (Red Bull).

Im Massensprint auf zäh ansteigender Zielgeraden hatte Dorian Godon (Ineos) auf der 1. Etappe das beste Ende für sich. Remco Evenepoel (Red Bull) war vorgestürmt, und nur Godon konnte ihm Stand halten. In einem bis zur Ziellinie packenden Sprintduell entschieden wenige Zentimeter. Noch eher als Evenepoel startete Tom Pidcock (Pinarello), der am Ende – abgeschlagen zu den Top-2 – immerhin noch den 3. Platz behaupten konnte.

Die 2. Etappe ging in einem weiteren Massensprint an Magnus Cort (Uno-X). Godon verpasste knapp einen weiteren Top-3-Platz hinter Noa Isidore (Decathlon) und Francesco Busatto (Alpecin).

Auf der 3. Etappe zerplatzte das Peloton im Finale auf der Windkante. Da attackierte Evenpoel, machte seine eigene Staffel auf und nur Vingegaard folgte, verweigerte aber die Führungsarbeit. Dies ließ Evenepoel zunächst wieder einmal zum zeternden Giftpilz werden. Nur einen halben Kilometer vorm Ziel waren beide immer noch vorne, als Evenepoel vor einem Kreisverkehr die Hände am Lenker umgriff, prompt in ein Schlagloch geriet und zu Fall kam. Vingegaard wurde vom Hauptfeld gestellt, aus dem heraus Godon einen weiteren überlegenen Sieg holte – vor Ethan Vernon (NSN) und Noah Hobbs (EF).

Die 4. Etappe wurde vorab wegen einer Sturmwarnung um die Bergankunft in Vallter und damit 23 Kilometer gekürzt. Die sprintstarken Fahrer erhielten damit eine weitere Chance auf dem Silbertablett, und Vernon gelang die Revanche gegen Godon. Pidcock belegte eine weiteres Mal den 3. Platz.

So gewann die Bergankunft der 5. Etappe an Bedeutung. Vingegaard attackierte 6,5 Kilometer vorm Ziel und stürmte vorbei an den kurz zuvor ausgerissenen Gall (Decathlon), Lipowitz, Martinez, Paret-Peintre (Soudal) sowie dem übrig gebliebenen frühen Ausreißer Giulio Ciccone (Lidl). Im Ziel hatte Vingegaard 51 Sekunden vor Felix Gall. Weitere 10 Sekunden dahinter schnappte sich Lenny Martinez die Bonussekunden für den 3. Platz vor Florian Lipowitz und Paret-Peintre. Evenepoel verlor 98 Sekunden und fiel in der Gesamtwertung hinter die Top-5 des Tages zurück. In der letzten Abfahrt gab es mehrere Stürze, unter anderem von Joao Almeida (UAE) und Pidcock, der nach eigenen Angaben in eine Schlucht stürzte.

Die letzte Abfahrt vor einem weiteren Bergaufziel bekam auch während der 6. Etappe eine Bedeutung. Evenepoel drückte für Lipowitz drauf, und tatsächlich kostete dies Gall den Anschluss, so dass dieser mit rund einer Minute Rückstand in den Schlussanstieg ging. Siegreich war dort erneut Vingegaard, diesmal 10 Sekunden vor Martinez und Lipowitz, um weitere 6 Sekunden gefolgt von Paret-Peintre. Evenepoel kam mit 27 Sekunden Rückstand rein. Gall verlor über 2 Minuten und fiel vom 2. auf den 6. Platz der Gesamtwertung zurück.

Auf der 7. Etappe fiel das Hauptfeld auf dem Schlussrundkurs von Barcelona mehrmals auseinander. Am Ende kam es aber doch zu einer Sprintentscheidung eines dezimierten ersten Feldes. Den Hochgeschwindigkeitssprint bergab gewann Brady Gilmore (Jayco) vor Godon und Evenepoel.

 

Mo 23. bis So 29. März
Endklassement Volta Cicilista a Catalunya 2026
 1. Jonas Vingegaard (DEN)     - Visma-Lease a Bike      25:56:36
 2. Lenny Martinez (FRA)       - Bahrain Victorious         +1:22
 3. Florian Lipowitz (GER)     - Red Bull-Bora              +1:30
 4. Valen. Paret-Peintre (FRA) - Soudal-Quick Step          +1:43
 5. Remco Evenepoel (BEL)      - Red Bull-Bora              +2:13
 6. Felix Gall (AUT)           - Decathlon-CMA CGM          +3:17
 7. Mattias Skjelmose (DEN)    - Lidl-Trek                  +4:11
 8. Cianm Uijtdebroeks (BEL)   - Movistar                   +5:20
 9. Matthew Riccitello (USA)   - Decathlon-CMA CGM          +5:25
10. Richard Carapaz (ECU)      - EF Education-Easypost      +5:36
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In der Startliste der Katalonien-Rundfahrt 2026 stehen mit 23 Teams weniger als im Vorjahr am Start, obwohl der Veranstalter 5 Wildcards verteilte (an Burgos, Caja Rural, Euskaltel, Kern Pharma und Modern Adventure). Das liegt daran, dass von den 3 vorqualifizierten ProTeams nur Pinarello das Startrecht wahrnahm und von den 18 WorldTour-Teams Picnic die 2026 neue Option zog, auf ein WorldTour-Rennen im Jahr verzichten zu dürfen, und zwar in diesem Falle auf Katalonien.

Strecken-Vorschau

Der Etappenplan der Katalonien-Rundfahrt 2026 ist ähnlich wie im Vorjahr, mit sogar gleichen Etappenorten auf den beiden ersten und beiden letzten Etappen. Die Aufteilung ist insofern anders, dass 2026 gleich die ersten 3 Etappen vom Veranstalter als flach ausgewiesen sind, auch wenn Etappenprofil und Höhenmeter eine andere Sprache sprechen. Die Bezeichnung bergig trifft dann aber umso mehr auf die Etappen 4 bis 6 zu, die alle mit einer Bergankunft enden, zwei davon über 2.000 Meter hoch. Ein Einzelzeitfahren gibt es fast schon traditionell nicht.

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