Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026
(FRA/2.UWT) - Siegerliste Critérium du Dauphiné
Et. Startort Zielort km Termin/Sieger Leader 1. Vizille Saint-Ismier 146 Alex Baudin Alex Baudin 2. St-Martin-Vinoux Le Puy-en-Velay 234 Anthon Charmig Alex Baudin 3. Perreux Perreux 28** Visma Alex Baudin 4. Le Puy-en-Velay Montrond-Les-Bains 167 Quinn Simmons Alex Baudin 5. Saint-Chamond Villars-Les-Dombes 196 Wout van Aert Alex Baudin 6. Saint-Vulbas Crest-Voland 182 Fr 12. Juni 7. La Bridoire Grand Colombier 134 Sa 13. Juni 8. Beaufort Plateau de Solaison 120 So 14. Juni **) Teamzeitfahren
Die 1. Etappe der Tour Auvergne-Rhône-Alpes gewann Alex Baudin (EF) als Solist. Baudin stammte aus der frühen Spitzengruppe des Tages, aus der im letzten Anstieg knapp 29 Kilometer vorm Ziel als letzter Fahrer in Front übrig blieb. Seine Mitausreißer wurden gestellt. Die große Gruppe um die aussichtsreichsten Klassementfahrer teilte sich im windigen Flachstück kurz vor Schluss. 32 Sekunden hinter Baudin sprintete Ramses Debruyne (Alpecin) auf den 2. Platz vor Léo Bisiaux (Decathlon). Die Gesamtfavoriten del Toro (UAE), Seixas (Decathlon) und Ayuso (Lidl) kamen mit 44 Sekunden rein und verloren so 12 auf beispielsweise Onley und Vauquélin (beide Netcompany).
Die 2. Etappe gehörte der frühen Ausreißergruppe. Aus dieser waren 12 Kilometer vor Schluss 3 Fahrer an der Spitze übrig, als Anthon Charmig (Uno-X) sein Siegessolo startete. Clément Braz Afonso (Groupama) und Raul Garcia Pierna (Movistar) wurden noch von Henri-François Renard-Haquin (Picnic) und Vlad van Mechelen (Bahrain) gestellt, die am Ende 41 Sekunden hinter dem jubelnd austrudelnden Charmig auf die Plätze 2 und 3 sprinteten. Das Hauptfeld ab Platz 9 war 3:13 Minuten zurück. Von den Ausreißern spielte in der Gesamtwertung keiner wirklich eine Rolle.
Im 28,4 Kilometer langen Teamzeitfahren wurden wie zuletzt auch bei Etappenrennen des Veranstalters ASO die Zeiten für jeden Fahrer separat genommen, so dass die meisten Teams nur einen Fahrer solo in Front zuerst ins Ziel brachten. Im Falle von Visma war die Matteo Jorgenson, der damit den Teamsieg auf der 3. Etappe unter Dach und Fach brachte. Onley und Vauquelin verloren 9 Sekunden auf Jorgenson und brachten damit Netcompany den 2. Platz ein. Baudin und EF behielten durch einen 3. Platz das Gelbe Trikot. Ayuso und Skjelmose (Lidl) büßten als Tandem 32 Sekunden auf Jorgenson ein. Beim Rundfahrt-Favoriten Seixas waren es schon deren 45. Allerdings war sein Team wegen eines Ausfalls an Tag 1 der Rundfahrt nur mit 6 Mann unterwegs. Trotz des kompletten 7er-Aufgebots erreichte del Toro mit seinem Team nur den 9. Platz mit über einer Minute Rückstand.
Auf der 4. Etappe spielte einer 10-köpfigen Spitzengruppe starker Rückendwind im langen, finalen Geradeausstück in die Karten. So verteidigten sie bei rasanter Geschwindigkeit ihren engen Vorsprung um am Ende 4 Sekunden vor dem Hauptfeld. Quinn Simmons (Lidl) sprintete zum Sieg vor Finn Fisher-Black (Red Bull) und Mattéo Vercher (Totalenergies).
Die 5. Etappe gewann Wout van Aert (Visma) im Massensprint lässig mit einer Radlänge vor Hugo Hofstetter (NSN) und Phil Bauhaus (Bahrain). Schon am Vortag hatte van Aert den Sprint des Hauptfeldes für sich entschieden. Da ging es jedoch nur noch um den 11. Platz.
Neuer, gewöhnungsbedürftiger Name: Das langjährige Critérium Dauphiné heißt ab 2026 Tour Auvergne-Rhône-Alpes. Das je nach Sichtweise wichtigsten Etappenrennen hinter den 3 Grand Tours war schon längst nicht mehr auf die Alpenregion Dauphiné beschränkt, sondern startete zuletzt regelmäßig in der Auvergne im Zentralmassiv, um schließlich das angestammte Hochgebirge anzusteuern.
So 6. bis So 15. Juni Endklassement Tour Auvergne-Rhônes-Alpes 2026 1. ...
Strecke
2026 ist die Tour de Auvergne-Rhônes-Alpes bei ihrer Namens-Premiere eine echte Rundfahrt, die im Uhrzeigersinn durch die französische Region zwischen Alpen und Zentralmassiv und zurück führt, wobei mit dem Jura noch ein drittes Gebirge durchstreift wird. 4 Bergetappen, davon 3 mit Bergankunft, stehen 3 Hügeletappen und ein Teamzeitfahren gegenüber.
Gleich die 1. Etappe ist durchgängig hüglig bis bergig. Danach könnte es auf den Etappen 2, 4 und 5 Massenankünfte geben – eher ungewöhnlich viel bei diesem Rennen, wobei das wegen der hügligen Etappenverläufe auch längst noch nicht in Stein gemeißelt ist. Dazwischen liegt ein 28,2 Kilometer langes Teamzeitfahren, das der Gesamtwertung mit Sicherheit einen (zu) dicken Stempel aufdrücken wird. Etwas an der Gesamtwertung drehen lässt sich allerdings noch auf den Etappen 6 bis 8, die alle mit einer Bergankunft enden.
www-tipps



