Tour of the Alps 2026

(ITA/2.Pro) - Siegerliste Tour of the Alps

 

Et. Startort       Zielort         km   Etappensieger      Leader
 1. Innsbruck/AUT  Innsbruck/AUT  144   Tommaso Dati       Tommaso Dati
 2. Telfs/AUT      Martell        148   Giulio Pellizzari  Giulio Pellizzari
 3. Latsch         Arco           175   Tom Pidcock        Giulio Pellizzari
 4. Arco           Trient         168   Lennart Jasch      Giulio Pellizzari
 5. Trient         Bozen          129   Giulio Pellizzari  Giulio Pellizzari

 

Pellizzari dominant zum Gesamtsieg

Giulio Pellizzari holte einen letztlich deutlichen Gesamtsieg bei der 5-tägigen Tour of the Alps 2026, obschon die Abstände vor dem Schlusstag noch sehr klein waren und beiden größten Konkurrenten aus einem Team kamen. Aber am Ende hatten Egan Bernal und Thymen Arensman (Ineos) dann doch 40 und 50 Sekunden Rückstand auf den 22-jährigen Gesamtsieger aus Italien.

Die 1. Etappe der Tour of the Alps 2026 gewann Tommaso Dati (Ukyo) im Massensprint von vorne mit einer knappen Radlänge vor Tom Pidcock (Pinarello). Mit etwas Abstand folgte Florian Stork (Tudor) auf dem 3. Platz. Ein fast 4 Kilometer langer Versuch als Finisseur durch Thymen Arensman war erst an der 250-Meter-Marke unterbunden.

An der einzigen Bergankunft bezwang Giulio Pellizzari im Sprint Arensman um eine halbe Radlänge. Den 3. Platz der 2. Etappe belegte der frühe, übrige Ausreißer Mattia Gaffuri (Picnic). Außerdem zeitgleich mit dem Sieger waren Arensmans Teamkollege Egan Bernal sowie Pellizzaris Teamkollege Alexander Wlasow, deren weiterer Teamkollege Lorenzo Finn erst kurz vorm Ziel die Beine hochnahm und 3 Sekunden kassierte. Zuvor hatte das Teamtrio die zahlenmäßige Überlegenheit optimal ausgespielt. Vorjahres-Gesamtsieger Michael Storer (Tudor) kam trotz viel Vorarbeit seines Teams in einer Gruppe mit 19 Sekunden Rückstand ein.

Kurz nach dem scharfen Start der 3. Etappe ereignete sich ein Massensturz, in deren Folge das Rennen über 20 Minuten unterbrochen war und unter anderem Finn ausschied. Im Zielsprint eines ersten Feldes dann dreht Pidcock im Vergleich zu 2 Tage davor den Spieß gegen Dati um und gewann überlegen. Bernal angelte sich auf dem 3. Platz noch 4 Bonussekunden und rückte in der Gesamtwertung auf den 3. Platz vor – 6 Sekunden hinter Pellizzari und 2 hinter Arensman.

Auf der 4. Etappe kam von den frühen Ausreißern Lennart Jasch (Tudor) als Solist durch – 10 Sekunden vor Matteo Sobrero (Lidl) und Federico Iacomoni (Ukyo). Ab dem 4. Platz kamen mit 20 Sekunden Rückstand die Klassementbesten an, außer der bisherige Gesamtvierte Gaffuri, der 9 Sekunden mehr verlor. Wlasow und Bernal holten unterwegs 4 und 2 Bonussekunden. Bernal rückte damit sekundengleich zu seinem Teamkollegen Arensman auf. Beide lagen nach der 4. Etappe je 4 Sekunden hinter dem Gesamtführenden Pellizzari, dessen Teamkollege Wlasow nur noch 6.

Angriff war dann die beste Verteidigung für Pellizzari auf der abschließenden 5. Etappe. Im schwierigen letzten Anstieg nördlich von Bozen konnten seinem Antritt zunächst noch Arensman und Bernal folgen, aber nur für weniger als einen halben Kilometer. Anschließend sammelte Storer Arensman ein und beide Benal. Exakt eine halbe Minute hinter Pellizzari sprintete Bernal auf den 2. Tagesrang vor Storer und Arensman. Storer sprang damit noch von 10 auf 4 in der Gesamtwertung – unter anderem, weil Wlasow über zweieinhalb Minuten verlor.

 

Mo 20. bis Fr 24. April
Endklassement Tour of the Alps 2026
 1. Giulio Pellizzari (ITA)    - Red Bull-Bora           19:01:52
 2. Egan Bernal (COL)          - Ineos Grenadiers           +0:40
 3. Thymen Arensman (NED)      - Ineos Grenadiers           +0:50
 4. Michael Storer (AUS)       - Tudor                      +1:09
 5. Mathys Rondel (AUS)        - Tudor                      +1:45
 6. Jakob Omrzel (SLO)         - Bahrain Victorious         +1:55
 7. Chris Harper (AUS)         - Pinarello-Q36.5            +1:55
 8. Ben O'Connor (AUS)         - Jayco-Alula                +1:59
 9. Alexander Wlasow (RUS)     - Red Bull-Bora              +2:51
10. Giovanni Aleotti (ITA)     - Red Bull-Bora              +3:11
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Strecke 2026

Die Tour of the Alps 2026 führt die ersten anderhalb Tage durch Nordtirol, dann nach Südtirol, weiter ins Trentino und am abschließenden 5. Tag zurück nach Südtirol. Die 1. Etappe westlich von Innsbruck hält nur 4 kleinere Anstiege parat – in der ersten Rennhälfte 2-mal das Mieminger Plateau herauf und in der zweiten Hälfte hoch nach Götzens und weiter nach Axams, mit danach noch 20 Kilometern ins Ziel. Die 2. Etappe endet mit Bergankunft im Martelltal, nachdem zuvor schon Piller Höhe und Reschenpass im Profil standen. Auf der 3. Etappe nimmt der Schwierigkeitsgrad der Berge ab – Hofmadjoch, Andalo, Passo Ballino, Tenno – und liegt das Ziel im Tal nach 15 Kilometer langer Abfahrt plus anschließendem Flachstück. Ähnlich gelagert ist die 4. Etappe mit zunächst Kategorie-1-Anstiegen am Passo Bordala und Passo Redebus, hernach mehrere nicht kategorisierte kleinere Anstiege mit erneutem Ziel im Tal. Auf der 5. Etappe gibt es 2 abschließende Runden nördlich von Bozen mit dem Anstieg über Nobls und Oberglaning.

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