Vuelta a España 2017

(ESP/2.UWT) - Vuelta-Siegerliste - Vuelta-Übersicht

9 Bergankünfte, letzte davon am Angliru

Die Vuelta a España 2017 beinhaltet 9 Bergankünfte. Die letzte davon wird einen Tag vor Schluss auf der 20. Etappe der ultrasteile Alto de l'Angliru sein. Als Ausgleich zu der Kletterei stehen ein 42 Kilometer langes und flaches Einzelzeitfahren sowie 5 sprinterfreundliche Etappen auf dem Programm. Von den übrigen 6 Etappen sind 5 hüglig bis bergig und mit Ziel im Tal. Der Startschuss der Vuelta 2017 fällt in Frankreich mit einem Teamzeitfahren in Nîmes.

Die 3-wöchige Rundfahrt dauert vom 19. August bis zum 10. September 2017. Der komplette Etappenplan wurde am Abend des 12. Januar bei der offiziellen Präsentation an einem Donnerstag enthüllt. Schon etwas länger hatte der Startort der 1. Etappe festgestanden.

Start in Frankreich

Die Spanien-Rundfahrt 2017 beginnt also demnach Südfrankreich. Die 1. Etappe am 19. August soll ein 13,8 Kilometer langes Teamzeitfahren in Nîmes sein. Bei der 72. Vuelta-Austragung ist dies erst der 3. Start im Ausland außerhalb von Spanien. 1997 begann die Spanien-Rundfahrt in Lissabon, 2009 im niederländischen Assen. Schon bei der Vuelta 2016 verlief die Königsetappe so gut wie komplett über französischen Boden, und zwar in den Pyrenäen bis zum Col d'Aubisque.

Besuch in Andorra

Bei der Vuelta 2017 steht auf dem Weg nach Spanien nach dem Teamzeitfahren eine weitere Flachetappe durch Frankreich auf dem Programm. Und bevor es endgültig nach Spanien geht, gibt es noch eine erste Bergetappe von Frankreich über Spanien nach Andorra, allerdings ohne Bergankunft. Es schließt sich eine flachere Etappe von Andorra an die katalanische Mittelmeerküste an.

Die Fortsetzung folgt in der Region Valencia mit einer ersten Bergankunft in Emita Santa Lucia. 2 hüglige Etappen später führt die Strecke zur Quasi-Bergankunft von Xorret de Cati mit kurzem Bergabstück nach dem Kulminationspunkt. Gleich die nächste kurze Kletterpartie zum Ende einer Etappe in der Bergwelt hinter der Costa Blanca erwartet die Fahrer am nächsten Tag, bevor der erste Ruhetag ansteht.

Nach diesem muss man eine Etappe mit Kategorie-1-Berg nur 33 Kilometer vor dem Ziel fast zu den einfacheren im Rahmen der Vuelta 2017 zählen. Denn nur einen Tag später kulminiert die 11. Etappe in einem Duo solcher Berge am Calar-Alto-Observatorium. Man ist also inzwischen in Andalusien angekommen, wo das Rennen mit einer unberechenbaren Bergetappe (und Ziel im Tal) sowie einer flacheren Etappe fortgesetzt wird.

Auf 2.490 Meter in die Sierra Nevada

Dann kommen aber 2 Hammeretappen in die Sierra de La Pandera und in die Sierra Nevada. Letztgenannten ist zwar nur 127 Kilometer kurz, führt aber hoch hinaus auf 2.490 Meter zum Alto Hoya de la Mora. Diese knackige 15. Etappe beinhaltet ebenso Alto de Hazallanas und Alto de Monachill.

Noch vor dem verdienten 2. Ruhetag muss der Transfer nach Nordspanien bewältigt werden. Und dort geht es mit Kaltstart entscheidend weiter im einzigen Einzelzeitfahren, das über 42 Kilometer von Navarro ohne steile Anstiege in die Rioja führt. Dann wird wieder geklettert mit Bergankunft, Hügelankunft und einer fast schon «einfach» zu nennenden Bergetappe am 19. Renntag.

Entscheidung in Asturien

Am Vorschlusstag fällt die Entscheidung am gefürchteten Alto de l'Angliru, dem steilen Bergsträßchen in Asturien, aber vielleicht nicht nur da: Denn unmittelbar vor dem höllischen Schlussanstieg sind Alto de la Cobertoria und Alto del Cordal in die Strecke eingebaut. Der Vorhang fällt dann mit einer Sprinteretappe in Madrid.

Etappenplan der Spanien-Rundfahrt 2017

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