Tour de France 2011 - Strecke

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Nur ein verhältnismäßig langes Einzelzeitfahren am Vorschlusstag, und das bei 4 ernsthaften Bergankünften: Die Tour de France 2011 spielt wieder eher Bergziegen in die Karten. Die Strecke führt von der Vendée gegen den Uhrzeigersinn durch Zentralmassiv und Pyrenäen. Das Finale steigt wegen ihres 100. Tour-Geburtstages natürlich in den Alpen.

Streckenverlauf

Die Tour de France 2011 wird im französischen Département Vendée eröffnet. Startort ist am 2. Juli die Atlantik-Insel Noirmoutier, von der aus die 1. Etappe en ligne auf den Mont des Alouettes führt. Aufs Festland gelangt der Tour-Tross dabei über die Passage du Gois, einer glitschigen Straße durchs Meer, die nur bei Niedrigwasser geöffnet ist, und auf der es bei der Tour 1999 zu etlichen Stürzen und Zeitverlusten kam. Bei der Tour de France 2005 war Noirmoutier Zielort des Auftaktzeitfahrens - da gelangte man über eine Brücke auf die Insel.

Auf der 2. Etappe der Tour de France 2011 steht ein rund 23 Kilometer langes Teamzeitfahren rund um Les Essarts auf dem Programm. Danach führt die Strecke nach Norden in Richtung Bretagne: Die 3. Etappe beginnt in Olonne-sur-Mer und wird in Redon wohl mit dem ersten Massensprint enden. Danach folgen Hügelankünfte in der Bretagne und der Normandie, bevor die Strecke nach Süden schwenkt und nach weiteren Flachetappen das Zentralmassiv erreicht, zuerst mit der Hügelankunft in Super-Besse, dann mit einer Hügeletappe nach Saint-Flour.

Nach dem 1. Ruhetag und einer Überführungsetappe verbringen die Fahrer 3 Tage in den Pyrenäen. Den Auftakt bildet die 12. Etappe mit dem Col du Tourmalet und einer Bergankunft in Luz-Ardiden - eine sehr schwierge Etappe. Danach wird auf der Aubisque-Etappe im Klassement eher nichts passierern, denn das Ziel liegt im Tal. Anders auf der 14. Etappe: Dort sind auf dem Weg zur Bergankunft aufs Plateau de Beille 4 weitere Pässe zu bewältigen. Es folgen eine Überführungetappe und der 2. Ruhetag.

Die Alpen bilden zu ihrem 100-jährigen Tour-Jubiläum wie die Pyrenäen im Vorjahr den Rahmen für das Finale. Die Etappe nach Pinerolo in Italien hält einen Anstieg 8 Kilometer vor dem Ziel bereit. Danach beeindruckt die 18. Etappe mit den Passnamen Col Agnel, Col d'Izoard und Col du Galibier, wo auch die Ziellinie liegt. Allerdings ist dies die leichtere Seite des Galibiers. Dafür wird dieser Alpenriese am nächsten Tag von der anderen Seite befahren, sozusagen als Vorspeise für die Bergankunft in Alpe d'Huez.

Für das erste und gleichzeitig letzte Einzelzeitfahren bleibt der Tour-Tross in der Alpen-Region. Der Zeitfahrkurs am Vorschlusstag führt rund um Grenoble und ist nur 41 Kilometer lang. Schließlich bleibt noch die Fahrt mit dem Schnellzug zur Schlussetappe in Paris.

Tour de France 2011
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