Tirreno-Adriatico 2018

(ITA/2.UWT) - Siegerliste Tirreno-Adriatico

Et. Startort          Zielort              km   Etappensieger    Leader
1. Lido di Camaiore Lido di Camaiore 222 BMC Damiano Caruso
2. Camaiore Follonica 167 Marcel Kittel Patrick Bevin
3. Follonica Trevi 234 Primoz Roglic Geraint Thomas
4. Foligno Sarnano Sassotetto 219 Mikel Landa Damiano Caruso
5. Castelraimondo Filottrano 178 Adam Yates Michal Kwiatkowski
6. Numana Fano 153 Marcel Kittel Michal Kwiatkowski
7. San Benedetto San Benedetto 10* Rohan Dennis Michal Kwiatkowski
*) Einzelzeitfahren - 2) Teamzeitfahren

Der Sieg der 1. Etappe ging an BMC. Für die 21,5 Kilometer des Teamzeitfahrens benötigte die somit schnellste Mannschaft 22:19 Minuten. Die Vorsprünge gegenüber den nächstbesten Teams betrugen 4 Sekunden vor Mitchelton, 9 vor Sky, 15 vor Quick Step und 25 vor Sunweb.

Die 2. Etappe gewann Marcel Kittel (Katusha) im Sprint. Von vorne behauptete er eine gute halbe Radlänge vor Peter Sagan (Bora). Den 3. Platz belegte Giacomo Nizzolo (Trek). 7 Kilometer vor dem Ziel gab es einen Massensturz, so dass das erste Feld recht dezimiert war. In der Kritik stand nach der Etappe der sichtbar katastrophale Zustand der Straße auf dem Schlussrundkurs.

Primoz Roglic (LottoNL) löste sich etwa zur Hälfte des 2,5 Kilometer langen Schlussanstieg der 3. Etappe - und wurde nicht mehr eingeholt. Die nächsten Fahrer im Ziel waren Adam Yates (Mitchelton) mit 3 Sekunden Rückstand, Tiesj Benoot (Lotto) mit 5 und Geraint Thomas (Sky) mit 7. Auf dem 6. Platz führte Rigoberto Uran (Education First) mehrere Fahrer an, die mit 10 Sekunden Rückstand gewertet wurden. Thomas übernahm die Gesamtführung in der gleichen Sekunde liegend wie Greg van Avermaet (BMC). Roglic und Yates hatten durch den Massensturz im Finale des Vortages über eine Minute eingebüßt.

Die 4. Etappe gewann Mikel Landa (Movistar) scheinbar mühelos, während seine Konkurrenten an der Bergankunft offenkundig auf dem Zahnfleisch fuhren. Zwischen den beiseite geschobenen Schneeresten schloss Landa butterweich zu den kurz zuvor entwischten Lopez (Astana), Majka (Bora), Aru (UAE) und Hermans (Israel Academy) auf. Dies gelang zum letzten Kilometer auch Bennett (LottoNL), nachdem Lopez zurückgefallen war. Landa sprintete überlegen zum Sieg, verschenkte aber wegen ausgiebigen Jubels einen Abstand zu Rafal Majka und George Bennett. Mit je 6 Sekunden Rückstand erreichten Fabio Aru, Ben Hermans und die nächste Verfolgergruppe das Ziel. In dieser Gruppe fehlte Geraint Thomas, weil er im Finale aufgrund von Kettenproblemen das Rad wechseln musste und daher 44 Sekunden verlor. Die Gesamtführung übernahm Damiano Caruso (BMC) eine Sekunde vor Michal Kwiatkowski (Sky). Beide zehrten freilich vom Teamzeitfahren. Kelderman (Sunweb), Landa und Thomas fehlten 11, 20 und 26 Sekunden aufs blaue Trikot.

Auf der 5. Etappe attackierte Adam Yates 4 Kilometer vor dem Ziel an der 2-stufigen Schlussrampe. Keiner kam mehr zu ihm hin, nicht Landa und nicht Luzenko (Astana). Stattdessen sprintete Peter Sagan - 7 Sekunden hinter Yates - auf den 2. Platz vor Michal Kwiatkowski, der durch die 4 Bonussekunden für den 3. Platz die Gesamtführung von Caruso übernahm. In der größeren Gruppe um Sagan und Kwiatkowski fehlte aufgrund von Stürzen Wilco Kelderman.

Den Massensprint der 6. Etappe eröffnete Maximiliano Richeze (Quick Step) anstelle seines gestürzten Kapitäns Gaviria. Er hatte aber keine Chance gegen Kittel und Sagan. Bis zur Ziellinie kam Sagan bis auf Tretlagerhöhe von Marcel Kittel, dem somit 2-fachen Etappensieger.

Das abschließenden Einzelzeitfahren der 7. Etappe gewann Rohan Dennis (BMC) mit 4 Sekunden vor Jos van Emden (LottoNL) und je 8 vor Jonathan Castroviejo (Sky) und Mads Pedersen (Trek). Kwiatkowski verteidigte die Gesamtführung mit einem 11. Platz und 20 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger. Im Zeitfahren direkt einen Platz hinter Kwiatkowski platziert war Thomas, der in der Gesamtwertung auf den 3. Platz aufrückte, während Caruso 41 Sekunden Verlust auf Dennis genügten, um insgesamt den 2. Platz zu halten. Landa verlor 70 Sekunden und fiel außer hinter Thomas auch hinter Benoot und Yates zurück.

Der Etappenplan von Tirreno-Adriatico 2018 beinhaltete ein 21,5-Kilometer-Teamzeitfahren zum Auftakt, eine Bergankunft auf der mittleren 4. Etappe und ein 10,05-Kilometer-Einzelzeitfahren zum Abschluss. Von den 4 weiteren Etappen waren 2 hüglig mit entsprechendem Finale (3 und 5) sowie 2 für die Sprinter (2 und 6).

Mi 7. bis Di 13. März
Endklassement Tirreno-Adriatico 2018
1. Michal Kwiatkowski (POL) - Sky 25:32:56
2. Damiano Caruso (ITA) - BMC +0:24
3. Geraint Thomas (GBR) - Sky +0:32
4. Tiesj Benoot (BEL) - Lotto-Soudal +1:06
5. Adam Yates (GBR) - Mitchelton-Scott +1:10
6. Mikel Landa (ESP) - Movistar +1:13
7. Davide Formolo (ITA) - Bora-Hansgrohe +1:15
8. Jaime Roson (ESP) - Movistar +1:15
9. George Bennett (NZL) - LottoNL-Jumbo +1:16
10. Rigoberto Uran (COL - EF Education First +1:22
11. Vincenzo Nibali (ITA) - Bahrain-Merida +1:59
12. Fabio Aru (ITA) - UAE-Emirates +2:02
13. Romain Bardet (FRA) - AG2R La Mondiale +2:31
14. Domenico Pozzovivo (ITA) - Bahrain-Merida +2:34
15. Alexej Luzenko (KAZ) - Astana +3:07
16. Miguel Angel Lopez (COL) - Astana +3:27
17. Louis Meintjes (RSA) - Dimension Data +3:51
18. Bob Jungels (LUX) - Quick Step Floors +3:56
19. Jan Polanc (SLO) - UAE-Emirates +4:23
20. Greg van Avermaet (BEL) - BMC +4:41
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Gazprom, Israel Academy, Nippo und Wilier waren die 4 Wildcard-Teams bei Tirreno-Adriatico 2018.

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