Paris-Roubaix 2016

(FRA/1.UWT) - Siegerliste Paris-Roubaix

Sensation durch Hayman in einem Wahnsinnsrennen!

Mathew Hayman (Orica) gewann überraschend Paris-Roubaix 2016 im Fünfersprint. In einem sehr intensiven Rennen verhinderte der 37-jährige Australier den Rekordsieg durch Tom Boonen (Etixx), der mit exakt einer Radlänge Rückstand am 5. Sieg bei der «Königin der Klassiker» vorbeifuhr. Ian Stannard (Sky) belegte den 3. Platz vor Sep Vanmarcke (LottoNL) und Edvald Boasson Hagen (Dimension Data).

Trotz sonnigen Wetters bereiteten sich die Fahrer selbst die Hölle des Nordens, weil sie die 257,5 Kilometer vom Start weg mit Vollgas bestritten. Einen bitteren Tag erlebten die Favoriten Peter Sagan (Tinkoff) und Fabian Cancellara (Trek), die bereits über 100 Kilometer vor dem Ziel durch einen Sturz aufgehalten wurden und trotz großen Aufwandes nicht mehr an die Spitze zurückkehrten. Endgültig ging der Ofen aus, als Cancellara auf dem Pavé von Mons-en-Pévèle stürzte.

Für Haymann war es die 15. Teilnahme bei Paris-Roubaix seit dem Jahr 2000. Das letzte und gleichzeitig eines der wenigen Profirennen, die Hayman zuvor schon gewinnen konnte, hat ebenfalls Paris vorn im Namen, und zwar Paris-Bourges 2011. Bei Paris-Roubaix 2016 gehörte Hayman zunächst zu einer 20-köpfigen Spitzengruppe, die sich etwa 185 Kilometer vor dem Ziel bildete. Über 120 Kilometer später ereignete sich der Zusammenschluss zwischen der inzwischen geschrumpften Spitzengruppe um Hayman und einer Verfolgergruppe um Boonen, Vanmarcke, Stannard und Hagen. Bis ins Finale hinein konnten mit diesen 5 Fahrern auch noch Haussler, Saramotins (beide IAM), Sieberg (Lotto), Erviti (Movistar) und Rowe (Sky) mithalten.

52,8 Kilometer grobes Kopfsteinpflaster

Aber von vorne: 52,8 der insgesamt 257,5 Kilometer waren auf Kopfsteinpflaster zu bewältigen, unwesentlich mehr als im Vorjahr. Die 3 schwierigsten der 27 Pflaster-Sektoren waren wieder der Wald von Arenberg, Mons-en-Pévèle und Carrefour de l'Arbre. Der Sektor Mons-en-Pévèle wurde für 2016 restauriert, ebenso wie die von Bersée und Bourghelles. Zurück im Programm bei Paris-Roubaix 2016 war der frühe Bergauf-Sektor Hameau du Buat zwischen Capelle und Ruesnes, der den Abschnitt zwischen Verchain und Quérénaing ersetzte. Ansonsten waren die meisten Pflaster-Sektoren tellerflach, bezogen ihre Schwierigkeit aus den groben Pflastersteinen.

Nach einem sehr schnellen Rennbeginn konnte sich eine größere Gruppe sowie danach ein Trio mit Viviani (Sky), Porsew (Katusha) und Boy van Poppel (Trek) nicht wirklich absetzen. In den ersten Pflasterabschnitt ging eine 16-köpfige Spitzengruppe mit weniger als einer Minute Vorsprung, bestehend aus: Hayman, Cort (beide Orica), Puccio (Sky), Mørkøv (Katusha), Wallays (Lotto), Bozic (Cofidis), Backaert (Wanty), Popowitsch (Trek), Daniel (AG2R) Le Bon (FDJ), Sylvain Chavanel (Direct Energie), Declarcq (Topsport Vlaanderen), Reinardt Janse van Rensburg (Dimension Data), Kump (Lampre), Martinez (Delko) und Erviti, der wie schon bei der Flandern-Rundfahrt diesen frühen Vorstoß mit einem Top-Ten-Ergebnis krönte, allerdings diesmal nicht der Beste aus der langzeitigen Spitzengruppe war...

Cancellara und Sagan früh in Defensive

Die Schlüsselszene bei Paris-Roubaix 2016 ereignete sich rund 113 Kilometer vor dem Ziel, als sich das Hauptfeld durch einen Sturz in vorderer Position teilte. Sagan und Cancellara fehlten in der Gruppe, die das Malheur unbeschadet umfahren konnte. So setzte Boonens Team alles auf eine Karte, um die beiden vor dem Rennen am höchsten gewetteten Fahrer auf Distanz zu halten. Der Vorsprung der Spitzengruppe, der auf maximal unter 4 Minuten angewachsen war, schmolz schnell auf unter 3 Minuten, während Sagan und Cancellara relativ lange eine Minute hinter der Boonen-Gruppe festhingen.

Etwa an der 100-Kilometer-Marke sprengte Tony Martin (Etixx) die Verfolgergruppe auf dem Pflaster zwischen Haveluy und Wallers. Nur Robert Wagner (LottoNL), Hagen, Stannard und Boonen hielten Kontakt zu Martin, wenig später ergänzt durch Luke Durbridge (Orica). In den Wald von Arenberg fuhr die Spitzengruppe dann mit 1:30 Vorsprung auf die Gruppe mit Boonen und Martin, etwas mehr auf die nächsten Verfolger um Vanmarcke und 2:45 auf die Gruppe mit Sagan und Cancellara.

Tony Martin in Vorarbeit für Boonen

83 Kilometer vor dem Ziel kam die Gruppe um Vanmarcke zurück, so dass diese Gruppe nun aus Stannard, Luke Rowe, Gianni Moscon, Danny van Poppel (alle Sky), Vanmarcke, Wagner, Tom van Asbroeck, Maarten Wynants (alle LottoNL), Martin, Boonen (beide Etixx), Haussler, Saramotins (beide IAM), Burhardt (BMC), Hagen, Sieberg und Durbridge bestand. In der Spitzengruppe deutete Hayman mit einem wenige Kilometer langen Solo bereits seine Tagesform an. Vor Sagan und Cancellara hatten sich inzwischen wenige Helfer versammelt, die den Rückstand gegen Tony Martin auf minimal 35 Sekunden drücken konnten. Vor allem Jasper Stuyven (Trek) hängte sich lange für Cancellara in den Wind - freilich nicht so lange wie der 3-malige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin für Boonen, zumal dort auch van Poppel und Moscon in die Tempoarbeit einstiegen.

Die 10 verbliebenen Ausreißer Hayman, Cort, Erviti, Janse van Rensburg, Declercq, Puccio, Chavanel, Bozic, Backaert und Daniel wurden 63,5 Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Der Rückstand von Sagan und Cancellara lag da bei rund einer Minute. Boonen und Cancellara setzten sich nun auf dem Pflaster selbst an die Spitze ihrer Gruppen. Tony Martins Kraft war bei seinem Roubaix-Debüt aufgebraucht, nachdem er an die 70 Kilometer von vorne bestritten hatte. An Cancellaras Hinterrad konnten sich stellenweise nur Sagan, Bert de Backer, Ramon Sinkeldam (beide Giant) und Terpstra (Etixx) halten.

Erst stürzt Sky, dann aber auch Cancellara

Die Aussichten der Spitzengruppe erhielten einen Dämpfer, als sich Sky als nun treibende Kraft an zwei der wenigen nassen Stellen fast selbst eliminierte. 53 Kilometer vor dem Ziel stürzte Moscon nach einer schlammigen Kurve, und Rowe purzelte über ihn. Unwesentlich später ging Puccio zu Boden und hielt dabei Stannard auf. Doch Stannard und Rowe schlossen wieder zur Spitze auf, die jetzt aus Vanmarcke, Wynants, Boonen, Sieberg, Haussler, Saramotins, Hagen, Erviti, Burghardt, Hayman, Stannard und Rowe bestand.

Der Vorsprung sank gefährlich auf eine gute halbe Minute, da kam Mons-en-Pévèle, einer der 5-Sterne-Sektoren: Für Cancellara eigentlich eine Leibspeise, wurde es nun zu seinem Waterloo. Hinter de Backer und Sinkeldam glitt der 3-malige Roubaix-Sieger auf dem Pflaster aus. Sagan wich dem stürzenden Cancellara artistisch aus, während Terpstra und andere über Cancellara stürzten.

Noch im selben Pflasterabschnitt zündete Vanmarcke seine erste Stufe. Burghardt und van Asbroeck fielen endgültig zurück. Boonen benötigte mit Hayman, Hagen, Erviti und Saramotins 2 Kilometer, um Vanmarcke wieder einzuholen, Sieberg, Haussler und Rowe noch 7 Kilometer mehr. 30 Kilometer vor dem Ziel setzte Boonen eine Attacke auf Asphalt, der jedoch alle 9 Mitstreiter folgten. Zum Verfolgertrio aus Sagan, de Backer und Sinkeldom schlossen derweil häppchenweise Fahrer auf, zunächst Oliver Naesen (IAM), dann Dylan van Baarle (Cannondale) und Adrien Petit (Direct Energie). Die meiste Arbeit blieb aber dennoch an Sagan hängen, so dass er trotz enormer Anstrengungen nicht mehr vorne herankam.

In der entscheidenden Phase bröckelten an der Spitze innerhalb der letzten 20 Kilometer zunächst Saramotins und Rowe weg. Dann verloren auch Sieberg, Haussler und Erviti den Kontakt zu den Top-5 des Tages, noch vor dem letzten 5-Sterne-Abschnitt Carrefour de l'Arbre. Dort ballerte Vanmarcke hinein und ließ eine Lücke zu Boonen und Hagen entstehen. Stannard und Hayman hingen versetzt etwas hinterher, schafften aber nach Carrefour de l'Arbre den Anschluss zu Boonen und Hagen.

Boonen wollte Rekord mit der Brechstange

Den alleinigen Rekord vor Augen investierte Boonen von da an offensichtlich die meiste Arbeit. Das 8-Sekunden-Loch zu Vanmarcke füllte schließlich Stannard durch einen Antritt an einer Brücke. Sieberg, Erviti, Haussler und Saramotins waren zu diesem Zeitpunkt nur 25 Sekunden zurück, Sagan & Co. hingegen schon fast 2 Minuten. 7,5 Kilometer vor dem Ziel vereitelte Hagen eine Beschleunigung von Vanmarcke. Gut einen Kilometer später attackierte Stannard. Boonen sprintete hinterher, wurde abgelöst von Vanmarcke und brachte so auch Hagen und Hayman wieder zu Stannard hin.

Sie fuhren längst auf dem Zahnfleisch, bäumten sich aber auch gegen die nächsten Attacken auf, von der jede die entscheidende sein konnte nach über 250 schlauchenden Kilometern. Eine Attacke 4,5 Kilometer vor dem Ziel von Hayman neutralisierte Vanmarcke, der dann selbst attackierte, aber von Boonen gekontert wurde. Boonens Konter wehrte Hagen ab. Eine Gegenattacke von Stannard holten Hagen, Boonen und Vanmarcke gemeinsam zurück, was Boonen - etwa an der 3-Kilometer-Marke - sofort zur nächsten Attacke nutzte, die Hagen zu unterbinden versuchte.

Vanmarcke, Hagen, Stannard im Vélodrome wieder dran

2,3 Kilometer vor dem Ziel war es aber Hayman, der zu Boonen nach vorn sprang und ihn gleich in den Wind setzte. Nach 800 Metern war Boonen an Hayman dran. Hartnäckig verfolgten Vanmarcke als Solist sowie Hagen und Stannard als Duo, dies bei Abständen von wenigen Sekunden. Als Boonen vor Hayman ins Vélodrome von Roubaix einbog, schloss Vanmarcke auf. Anderthalb Runden waren auf der Radrennbahn zu fahren, und als die Glocke für die letzte Runde noch läutete, waren auch Hagen und Stannard in der letzten Kurve wieder mit von der Partie.

Hayman ging noch vor der letzten Kurve am immer noch führenden Boonen vorbei und machte im fortgeschrittenen Rennfahreralter einen Traum zur Realität. Die auf dem Papier stärkeren Gegner hatten nichts mehr entgegenzusetzen, insbesondere Hagen, neben Boonen normalerweise der endschnellste aus diesem Quintett. Wieder einmal zahlte sich auch die Erfahrung aus: Kein Fahrer am Start konnte auf so viele Teilnahmen bei Paris-Roubaix zurückblicken wie Mathew Hayman.

Mit einer Minute Rückstand fuhren Haussler, Sieberg, Saramotins und Erviti einstellige Platzierungen bei einer aufreibenden 114. Ausgabe von Paris-Roubaix ein, die wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Rowe fiel in die nächste Verfolgergruppe zurück, aus der heraus Adrien Petit auf den 10. Platz vor Sagan sprintete - 2:20 Minuten hinter Hayman.

Cancellara verabschiedete sich in seiner letzten Saison auf dem 40. Platz mit über 7 Minuten Rückstand aus Roubaix. So zog weder Cancellara nach Roubaix-Siegen mit Boonen und Roger de Vlaeminck gleich, noch wurde Boonen zum alleinigen Rekordhalter, noch wurde Peter Sagan der erste Fahrer, der im Regenbogentrikot nach der Flandern-Rundfahrt auch Paris-Roubaix gewinnen konnte.

Stattdessen schlug mal wieder die Stunde eines krassen Außenseiters mit einschlägiger Erfahrung bei Paris-Roubaix - und das trotz eines Armbruchs zu Beginn der Saison! Hayman konnte das Ergebnis kaum fassen, als er mit staubverschmiertem Gesicht vom Rad stieg.

So 10. April 2016
Ergebnis der 114. Auflage Paris - Roubaix (257,5km)
1. Mathew Hayman (AUS) - Orica-Greenedge 5:51:53
2. Tom Boonen (BEL) - Etixx-Quick Step alle
3. Ian Stannard (GBR) - Sky gleiche
4. Sep Vanmarcke (BEL) - LottoNL-Jumbo Zeit
5. Edvald Boasson Hagen (NOR) - Dimension Data +0:03
6. Heinrich Haussler (AUS) - IAM +1:00
7. Marcel Sieberg (GER) - Lotto-Soudal gl.Zeit
8. Aleksejs Saramotins (LTU) - IAM gl.Zeit
9. Imanol Erviti (ESP) - Movistar +1:07
10. Adrien Petit (FRA) - Direct Energie +2:20
11. Peter Sagan (SVK) - Tinkoff
12. Maarten Wynants (BEL) - LottoNL-Jumbo
13. Oliver Naesen (BEL) - IAM alle
14. Luke Rowe (GBR) - Sky
15. Ramon Sinkeldam (NED) - Giant-Alpecin gleiche
16. Dylan van Baarle (NED) - Cannondale
17. Bert de Backer (BEL) - Giant-Alpecin Zeit
18. Luke Durbridge (AUS) - Orica-Greenedge +4:40
19. Marcus Burghardt (GER) - BMC +5:48
20. Christophe Laporte (FRA) - Cofidis +6:18
21. Gijs van Hoecke (BEL) - Topsport Vlaanderen
22. Frederik Backaert (BEL) - Wanty-Groupe Gobert
23. Koen de Kort (NED) - Giant-Alpecin alle
24. Zakkari Dempster (AUS) - Bora-Argon 18 gleiche
25. Tom Van Asbroeck (BEL) - LottoNL-Jumbo Zeit
...
29. Nikias Arndt (GER) - Giant-Alpecin +7:12
30. Mark Cavendish (GBR) - Dimension Data +7:12
35. Andre Greipel (GER) - Lotto Soudal +7:24
39. Jasper Stuyven (BEL) - Trek-Segafredo +7:35
40. Fabian Cancellara (SUI) - Trek-Segafredo +7:35
48. Alexander Kristoff (NOR) - Katusha +14:23
76. Tony Martin (GER) - Etixx-Quick Step +14:23
78. Jürgen Roelandts (BEL) - Lotto-Soudal +14:48
- 198 Teilnehmer, davon 119 klassiert.

Live-Präsenz von Anfang an

Das Rennen wurde als erstes Monument von Start bis Ziel live übertragen, z.B. auf Eurosport 1. Die ständige Präsenz des Fernsehens befeuerte vielleicht noch die ohnehin schon früh umkämpfte Fahrweise der Profis.

2016 waren bei Paris-Roubaix 25 Teams am Start - die 18 WorldTour-Teams sowie außerdem per Wildcard Bora, Cofidis, Delko, Direct Energie, Fortuneo, Topsport Vlaanderen und Wanty. Vorjahressieger John Degenkolb (Giant) befand sich nach einem schweren Trainingsunfall in der Aufbauphase und fehlte deswegen in der Startliste.

Pavé-Sektoren 2016 (Länge in km)             km-   Zeit
---------------------------------------------------------------
27. Troisvilles - Inchy (2,2) 159 13:11 ***
26. Viesly - Quiévy (1,8) 152,5 13:20 ***
25. Quiévy - Saint-Python (3,8) 150 13:24 ****
24. Saint-Python (1,5) 145 13:30 **
23. Vertain - St-Martin-sur-Écaillon (2,3) 137 13:42 ***
22. Capelle - Ruesnes (1,7) 130,5 13:51 ***
21. Quérénaing - Maing (2,5) 120 14:06 ***
20. Maing - Monchaux (1,6) 116,5 14:11 ***
19. Haveluy - Wallers (2,5) 103,5 14:29 ****
---------------------------------------------------------------
18. Wald von Arenberg (2,4) 95,5 14:41 *****
17. Wallers - Hélesmes (1,6) 89,5 14:50 ***
16. Hornaing - Wandignies (3,7) 82,5 14:59 ****
15. Warlaing - Brillon (2,4) 75 15:10 ***
14. Tilloy - Sars-et-Rosières (2,4) 71,5 15:15 ****
13. Beuvry - Orchies (1,4) 65 15:24 ***
12. Orchies (1,8) 60 15:32 ***
11. Auchy - Bersée (2,7) 54 15:40 ****
---------------------------------------------------------------
10. Mons-en-Pévèle (3,0) 48,5 15:48 *****
9. Mérignies - Avelin (0,7) 42,5 15:57 **
8. Pont-Thibault - Ennevelin (1,4) 39,5 16:01 ***
7. Templeuve (Moulin-de-Vertain) (0,7) 33 16:10 **
6. Cysoing - Bourghelles (1,3) 26,5 16:19 ***
Bourghelles - Wannehain (1,1) 24 16:23 ***
5. Camphin-en-Pévèle (1,8) 19,5 16:29 ****
---------------------------------------------------------------
4. Carrefour de l'Arbre (2,1) 17 16:33 *****
3. Gruson (1,1) 14,5 16:37 **
2. Willems - Hem (1,4) 8 16:46 **
1. Roubaix (0,3) 1 16:56 *
Zielankunft im Vélodrome von Roubaix:
Kilometer 257,5 ca. 16:57 Uhr

Die Sterne stehen für die Länge und Beschaffenheit der jeweiligen Kopfsteinpflasterabschnitte, allerdings umgekehrt wie bei Hotels: je mehr Sterne, desto unkomfortabler ist das Pflaster. Die angegebenen Uhrzeiten orientieren sich an der mittleren Durchschnittsgeschwindigkeit der offiziellen Marschtabelle. Allerdings hängt die Abweichung der Durchfahrtzeit nicht nur von der tatsächlichen Renngeschwindigkeit ab, sondern auch von der Startzeit. Um geschlossene Bahnübergänge zu vermeiden, möchte der Veranstalter bei Paris-Roubaix 2016 je nach Wetter kurzfristig die Startzeit leicht ändern.

In bzw. bei Hem wird ein neuer 3 Kilometer langer Pflaster-Sektor gebaut, der dann wohl ab 2017 befahren wird. Denn der alte zielnahe Sektor von Hem - bisher ohnehin nur sporadisch gepflastert - wird demnächst komplett asphaltiert, ist aber 2016 noch einmal im Streckenplan vertreten.

www-tipps

Hayman triumphiert sensationell vor Boonen, Stannard und Vanmarcke
Podium mit Boonen, Hayman, Stannard
Radsport-Seite.de, Homepage / Termine/Result. / Radsport-Termine 2016 / Paris-Roubaix 2016