Österreich-Rundfahrt 2016

(AUT/2.1) - Siegerliste Österreich-Rundfahrt

Et. Startort           Zielort             km   Etappensieger      Leader
0. Kitzbühel Kitzbüheler Horn 1* William Clarke William Clarke
1. Innsbruck Salzburg 187 Nicola Ruffoni Nicola Ruffoni
2. Mondsee Steyr 194 Clément Venturini Andrea Pasqualon
3. Stift Ardagger Sonntagberg 180 Brendan Canty Markus Eibegger
4. Rottenmann Edelweißspitze 183 Jan Hirt Jan Hirt
5. Millstatt Dobratsch 155 Simone Sterbini Jan Hirt
6. Graz Stegersbach 196 Nicola Ruffoni Jan Hirt
7. Bad Tatzmannsdorf Wien (Kahlenberg) 188 Frederik Backaert Jan Hirt
*) Einzelzeitfahren

Hirt Sieger bei herabgestuftem Rennen

Jan Hirt (CCC) holte einen deutlichen Gesamtsieg bei der Österreich-Rundfahrt 2016. Der 25-jährige Tscheche legte den Grundstein auf der Glockner-Etappe mit Zielankunft an der Edelweißspitze. In der Endabrechnung hatte Hirt nach 8 Renntagen 1:17 Minuten Vorsprung vor Guillaume Martin (Wanty) und 1:29 vor Patrick Schelling (Vorarlberg).

Die Österreich-Rundfahrt 2016 dauerte während der ersten Juli-Woche von Samstag bis Samstag, und nicht wie sonst von Sonntag bis Sonntag. Der Veranstalter reagierte damit auf den Wunsch einiger Teams, die im Anschluss bei der Polen-Rundfahrt starten wollten, die bereits am Dienstag nach der Österreich-Rundfahrt beginnt. Die Polen-Rundfahrt wurde wegen der Olympischen Spiele im Kalender aus dem August in den Juli vorgezogen und findet damit wie die Österreich-Rundfahrt 2016 während der Tour de France statt.

Jedenfalls war das Teilnehmerfeld bei der Österreich-Rundfahrt 2016 schwach wie lange nicht, mit nur einem WorldTour-Team, nämlich Astana. Außerdem war die Kategorie des Rennens nur noch mit 2.1 ansttat 2.HC angegeben.

Nicht weniger als 5 Bergankünfte hielt die 8-tägige Österreich-Rundfahrt 2016 bereit. Nach einem Berg-Prolog am Kitzbüheler Horn endeten außerdem bergauf: die 3. Etappe in Sonntagberg im Mostviertel, die 4. Etappe an der Edelweißspitze, dem höchsten Punkt der Großglockner-Hochalpenstraße, die 5. Etappe am Dobratsch oberhalb von Villach und schließlich die 7. Etappe in Wien am Kahlenberg. Die 1. Etappe verband den nächsten und letzten Rad-WM-Gastgeberort in Österreich, Innsbruck und Salzburg.

Den 600-Meter-Prolog am Kitzbüheler Horn entschied William Clarke (Drapac) in 70 Sekunden für sich. Eine Sekunde langsamer bei dieser fragwürdigen Veranstaltung war Lukas Schlemmer (WSA) auf dem 2. Platz.

Die 1. Etappe der Österreich-Rundfahrt 2016 gewann Nicola Ruffoni (Bardiani) im Massensprint vor Andrea Pasqualon (Roth) und Yannick Martinez (Delko).

Auf der 2. Etappe blieb Pasqualon das Nachsehen gegenüber Clément Venturini (Cofidis). Den 3. Platz belegte Sjoerd van Ginneken (Roompot). Immerhin übernahm Pasqualon die Gesamtführung, die am Tag zuvor Ruffoni erobert hatte. Ruffoni fiel auf der 2. Etappe aus dem ersten Feld zurück.

Die 3. Etappe mit der Sonntagberg-Hügelankunft bestritt Brendan Canty (Drapac) siegreich - 11 Sekunden vor Markus Eibegger (Felbermayr), je 17 vor Marek Rutkiewicz (Wibatech), Hermann Pernsteiner (Amplatz) und Guillaume Martin (Wanty), 20 vor Jan Hirt und je 22 vor Stéphane Rossetto (Cofidis) und Patrick Schelling (Vorarlberg). Die Gesamtführung übernahm Eibegger, weil Canty sowohl am Vortag als auch im Prolog einige Sekunden verlor.

Am Großglockner schlug die Stunde von Jan Hirt. Auf der 4. Etappe gewann er die Bergankunft an der Edelweißspitze mit 42 Sekunden vor David Belda (Roth). Auf dem 3. Platz war Guillaume Martin schon 77 Sekunden zurück. Den Rückstand unter 2 Minuten hielten zudem Schelling, Delio Fernandez (Delko), Rossetto und Pernsteiner. Dahinter taten sich bereits Abgründe auf.

Die nächste Bergankunft am Dobratsch gewann Simone Sterbini (Bardiani), der als einziger Fahrer aus der 8-köpfigen Spitzengruppe des Tages vor den Klassementbesten durchkam, und zwar mit über 2 Minuten. Den 2. Platz auf der 5. Etappe belegte Belda 4 Sekunden vor Eibegger und 10 vor einer Gruppe mit Hirt, Martin und Schelling.

Im Massensprint der 6. Etappe war Nicola Ruffoni ein weiteres Mal erfolgreich, diesmal vor Daniel Auer (Felbermayr) und Sylwester Janiszweski (Wibatech).

Die Hügelankunft in Wien entschied auf der 7. Etappe Frederik Backaert (Wanty) für sich, 9 Sekunden vor Eibegger und 14 vor den Klassementbesten, die von Belda ins Ziel geführt wurden.

Sa 2 bis Sa 9. Juli
Endklassement Int. Österreich-Rundfahrt-Tour of Austria 2016
1. Jan Hirt (CZE) - CCC-Sprandi 30:52:09
2. Guillaume Martin (FRA) - Wanty-Groupe Gobert +1:17
3. Patrick Schelling (SUI) - Vorarlberg +1:29
4. Delio Fernandez (ESP) - Delko Marseille +1:31
5. Stéphane Rossetto (FRA) - Cofidis +1:49
6. Hermann Pernsteiner (AUT) - Amplatz-BMC +2:21
7. Markus Eibegger (AUT) - Felbermayr-Simplon +3:21
8. Brendan Canty (AUS) - Drapac +3:28
9. David Belda (ESP) - Roth +3:46
10. Marco Minnaard (NED) - Wanty-Groupe Gobert +4:19
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