Giro d'Italia 2013 - Strecke

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Alle Etappenorte des Giro 2013 wurden offiziell am 30. September 2012 präsentiert.

Der Giro d'Italia 2013 wird in Neapel gestartet. Ein Beginn im Süden Italiens galt ohnehin als wahrscheinlich, nachdem der Giro 2012 in Dänemark eröffnet wurde und kaum in südlichen Regionen vorbeikam. Dennoch gibt es auch beim Giro 2013 wieder einen Abstecher ins Ausland, diesmal allerdings ins benachbarte: zum Col du Galibier in die französischen Alpen.

Insgesamt stehen im Etappenplan des 96. Giro d'Italia gleich 7 Bergankünfte, wobei die schweren Kaliber in der zweiten Hälfte der Rundfahrt untergebracht sind. Insbesondere die Etappen 18 bis 20 haben es in sich: Zunächst steht ein Bergzeitfahren nach Polsa auf dem Programm, dann eine kurze, aber intensive Etappen mit 3 Alpen-Bergen, darunter dem Gavia-Pass und dem Stilfser Joch. Zum Finale grandioso führt der Weg in die Dolomiten, wo auf 202 Kilometern erst mehrere Pässe zu bewältigen sind und schließlich die Bergankunft an den Drei Zinnen.

Obwohl der Giro 2013 weder mit einem Zeitfahren beginnt, noch mit einem endet, sind im Etappenplan für Giro-Verhältnisse recht viele Zeitfahrkilometer enthalten. Gleich am 2. Tag ist Ischia der Schauplatz eines 17,4 Kilometer kurzen Teamzeitfahrens. Auf der 8. Etappe beträgt die Distanz des langen Einzelzeitfahrens von Gabicce Mare nach Saltara stattliche 54,8 Kilometer. Das Bergzeitfahren nach Polsa kommt indes den Bergfahrern wieder eher entgegen. Der Giro wird 2013 in Brescia (und nicht in Mailand) beschlossen.

Im Jahr 2013 finden in Italien auch die Straßen-Weltmeisterschaften statt. Gastgeberort im September ist Florenz, das auch beim Giro 2013 mit einer Etappenankunft vertreten sein wird. Der Giro d'Italia 2013 wird vom 4. bis zum 26. Mai dauern. Die letzte Etappenankunft in Neapel selbst gab es beim Giro 1996 (Etappensieger Mario Cipollini). Der letzte Etappenstart datiert aus dem Jahr 2009, als die Giro-Etappe am Vortag am Vesuv endete.

Wegen des recht langen Einzelzeitfahren der 8. Etappe - dazu vorher noch das Teamzeitfahren - könnte die Giro-Strecke 2013 unter den Klassementfahrern eher den stärkeren Zeitfahrern in die Karten spielen, die dann mit beträchtlichem Vorsprung in die schweren Bergetappen gehen dürfen. Die entstandene Zeitdifferenz müssen die stärkeren Bergfahrer wohl vor allem in den Alpen aufholen. Dabei können am Ende - als Zünglein an der Waage - vielleicht die Zeitgutschriften helfen, die beim Giro 2013 auch in den Bergen verteilt werden.
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Berge

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