Amstel Gold Race 2005

(NED/ProTour-AU1) - Siegerliste Amstel Gold Rennen

Di Luca gewinnt im Nebel Südlimburgs
Danilo di Luca (Liquigas) ist der Sieger des 40. Amstel Gold Race. Bei dichtem Nebel setzte sich der 29-jährige Italiener im Schlussspurt vor dem Niederländer Michael Boogerd (Rabobank) durch, der zum dritten Mal hintereinander Zweiter bei seinem Heimatrennen wurde. Eine kleine Lücke klaffte zum Drittplatzierten Mirko Celestino (Domina Vacanze) und Vorjahressieger Davide Rebellin (Gerolsteiner). Ein erstes Ausrufezeichen für 2005 setzte Patrik Sinkewitz (Quick Step) als bester Deutscher auf Platz 6.
Von den insgesamt 251 Rennkilometern konnte nur der letzte live im TV übertragen werden, weil der starke Nebel mit Sichtweiten von teilweise unter 50 Metern den Einsatz von Helikoptern verhinderte. Bis dahin hatten die Fernsehzuschauer auch nicht viel verpasst. Denn das Feld der Favoriten kam einigermaßen geschlossen zur Zielsteigung, dem an diesem Sonntag dreimal zu überquerenden Cauberg. Das niederländische Rabobank-Team fuhr mit Tempo in den letzten der 25 Hügel hinein. Etwa 300 Meter vor dem Ziel übernahm Boogerd die Spitze. Nur noch Danilo di Luca konnte das Hinterrad des Amstel-Siegers von 1999 halten. Der Italiener, der eine Woche zuvor bereits die Baskenland-Rundfahrt für sich entschieden hatte, spritzte kurz vorm Ziel an Boogerd vorbei und gewann letztendlich deutlich.
Es war nicht das Rennen der Ausreißer und auch nicht das Rennen von T-Mobile. Steffen Wesemann konterte den beiden Ausreißern des Tages - Moreau von Crédit Agricole und Thijs von MrBookmaker - noch weit, bevor sie eingeholt wurden. Erst mit van Bon, dann mit Kroon, Lotz und Etxebarria machte sich der Wahl-Schweizer auf die Verfolgung. Als das Ausreißer-Duo geschnappt war, hatte die Wesemann-Gruppe noch über 15 Kilometer bis ins Ziel, und der Vorsprung auf das Hauptfeld schmolz dahin. Im Finale hatte T-Mobile nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Ex-Telekom-Fahrer Stefan Schumacher (jetzt Shimano) belegte noch vor dem besten T-Mobile-Profi Platz 15. Die Magenta-Truppe wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg.

17. April 2005, Maastricht - Cauberg/Valkenburg
Ergebnis der 40. Auflage des Amstel Gold Race (251km)
1. Danilo di Luca (ITA) - Liquigas 6h21:07
2. Michael Boogerd (NED) - Rabobank
3. Mirko Celestino (ITA) - Domina Vacanze
4. Davide Rebellin (ITA) - Gerolsteiner
5. M. A. Martin Perdiguero (ESP) - Phonak
6. Patrik Sinkewitz (GER) - Quick Step
7. Björn Leukemans (BEL) - Davitamon alle
8. David Etxebarria (ESP) - Liberty gleiche
9. Jérôme Pineau (FRA) - Bouygues Zeit
10. Oscar Freire Gomez (ESP) - Rabobank
11. Kim Kirchen (LUX) - Fassa Bortolo
12. Igor Astarloa (ESP) - Barloworld +0:10
13. Alejandro Valverde (ESP) - Illes Balears
14. Kurt-Asle Arvesen (NOR) - Team CSC
15. Stefan Schumacher (GER) - Shimano alle
16. Constantino Zaballa (ESP) - Saunier Duval gleiche
17. Johan Coenen (BEL) - MrBookmaker Zeit
19. Pieter Mertens (BEL) - Choc. Jacques
20. Manuele Mori (ITA) - Saunier Duval
21. Marcus Ljungqvist (SWE) - Liquigas +0:17
22. Matthias Kessler (GER) - T-Mobile gl.Zeit
23. Uros Murn (SLO) - Phonak +0:21
24. Inigo Landaluze (ESP) - Euskaltel
25. Oscar Pereiro (ESP) - Phonak alle
... gleiche
26. Jens Voigt (GER) - Team CSC Zeit
35. Steffen Wesemann (GER) - T-Mobile +0:42
37. Paolo Bettini (ITA) - Quick Step +0:47
49. Erik Zabel (GER) - T-Mobile +2:02
59. Alexander Winokurow (KAZ) - T-Mobile +2:02
- 194 Teilnehmer, davon 107 klassiert.
ProTour-Wertung nach 8 von 27 Rennen
1. Tom Boonen (BEL) - Quick Step 112 p.
2. Alessandro Petacchi (ITA) - Fassa Bortolo 93
3. Danilo di Luca (ITA) - Liquigas 91
4. Oscar Freire (ESP) - Rabobank 79
5. George Hincapie (USA) - Discovery 75
6. Bobby Julich (USA) - Team CSC 75
7. Danilo Hondo (GER) - Gerolsteiner 70
8. Juan Antonio Flecha (ESP) - Fassa Bortolo 65
9. Davide Rebellin (ITA) - Gerolsteiner 61
10. Thor Hushovd (NOR) - C. Agricole 55
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Zieleinlauf des 40. Amstel Race


Siegerehrung für Danilo di Luca
Foto (c) velo-photos.com
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